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Letzter Tag des Schuljahrs: Abschlussgottesdienst zum Thema Barmherzigkeit

Die 10er wählten für den Abschlussgottesdienst das Motto „Heldentum im Alltag„.

Mit einer ungewöhnlichen Sensibilität stellten die Schüler in einem Film, in ihren Fürbitten und anderen Texten sowie nicht zuletzt ihren Liedern die großartige und unvergleichliche Leistung von Menschen dar, an die man gewöhnlich niemals denkt und denen nicht oder nur selten gedankt wird. Wer sind diese Helden?

Abschlussfest des Progymnasiums

Das Abschlussfest war wetterbedingt auf den Dienstag verschoben worden. Das Wetter hielt allen Unkenrufen zum Trotz und  so begann das Fest wie geplant um 17:00 Uhr mit der Ansage des Direktors und der Einstimmung durch ein Flötensvorspiel der Klasse 5 unter Leitung von Herrn Utz. Danach verteilten sich die Schüler und Eltern auf das Schulgebäude, wo  Projekte der Schule vorgestellt wurden. Highlights waren hier Robotics und Mindcraft bei den Schülern und bei den Eltern die Vorstellung von „hope“, einem Verein für partnerschaftliche Hilfsprojekte in Kenia und die Präsentation der vielfältigen Arbeit des Fördervereins.

Danach begann die Auszeichnung der Schüler mit Preisen und Belobigungen, wobei die 5er und die 10er hervorstachen sowie erstmals die Auszeichnung der Gewinner des Federseelaufs und die Prämierung der Teilnehmer des Börsenspiels durch Herrn Bossler, den Vorstand der Federseebank. Zur Urkunde erhielten die Schüler ein passdendes Buchgeschenk mit Widmung, wahlweise eines der kritischen Werke von Hans-Werner Sinn oder von „Mister Dax“ Dirk Müller. Frau Hoffmann nahm den Scheck der Schule für hope entgegen, über 1700 Euro hatten die Schüler gespendet, darunter mit Abstand am meisten die 10 Schülerinnen und 3 Schüler der Klasse 8a.

Am Abschlussfest wurden drei Lehrkräfte von Schulleitung, Personalrat, Eltern- und Schülervertretung mit großer persönlicher Wertschätzung verabschiedet: zunächst Frau Alpert, die aus Riedlingen abgeordnet an der Schule Physik unterrichtete, sodann Frau Kopp (Geschichte), die ebenfalls ans Kreisgymnasium zurückkehrt, und zuletzt Herr Gabel, der Mitte August seine Tätigkeit als Stellvertretender Schulleiter an der DESM Manila auf den Philippinen antritt, passend ausgestattet mit den Abschiedsgeschenken von Schule und Kollegium: einer geblümten philippinischen „Amtstracht“ mit Tropenhelm, die von Herrn Berdami in einer lustigen Modenschau vorgeführt wurde.

Das Abschlussfest der Zehntklässler fiel diesmal sehr maßvoll und zurückhaltend aus, man präsentierte sich als harmonischer Teil des Schullebens und führte weder Mitschüler noch Lehrer vor. In einem lustigen „Lehrerspiel“ musste anhand der Kinderfotos geraten werden, um welchen Schüler es sich handelte und alle Lehrer der Klassen erhielten eine weiße Rose mit einer gleichlautenden Danksagung für den Dienst als „Vorbild und Wegweiser“.  Hauptpunkte des Abends waren die musikalischen Darbietungen der 9er und 10er, die besten Stücke aus ihren jeweiligen Musicals, mit denen sie großen Anklang gefunden hatten und weiteren Songs, die sie speziell für den Abschluss einstudiert hatten. Wie auch in der musilkalischen Gestaltung des Abschlussgottesdienstes am folgenden Tag fielen viele Schüler mit einem beachtlichen gesanglichen Potential auf, das die Schule in Zukunft noch stärker als bisher zu fördern beabsichtigt.

Moorochsen und Förderverein spenden Schirme für das Progymnasium

Die Regentaufe erfolgreich bestanden haben die beiden großen gelben Schirme, welche das Progymnasium kürzlich als Spenden erhalten hat, beim diesjährigen Schulfest.
Dieses kann aufgrund fehlender Räumlichkeiten nur im Schulhof stattfinden und ist somit jedes Jahr aufs neue wettertechnisch eine Zitterpartie.

Federseelauf 2017

Um 8:10 begann, wie geplant und gründlich vorbereitet, der Federseelauf mit dem Startcountdown des Schulleiters, Dr. Matthias Hoffmann, worauf sich die Schülermassen in Bewegung setzten. Laufrichtung war Moosburg– Tiefenbach – Bad Buchau.

„Unpredictable“ – das Musical der Klassen 9a und b

Magische Traumreise mit Selfies bewiesen! (Textgrundlage Katja Hader, 9b)
Die Schüler der Klassen 9a und b des Progymnasiums Bad Buchau zeigten am Mittwochabend ihr gründlich einstudiertes, originelles und humorvolles Musical: ein turbulentes Gewirr mysteriöser Ereignisse, aus deren Verstrickung sich schließlich ein überraschendes Happy Ending entwickelte.

Der Street-Art auf der Spur – Besuch der 9b bei „Magic City“ in München

Am Donnerstag, den 06.07.2017 besuchte die Klasse 9b mit Frau Merkle und Frau Leutz die Ausstellung „Magic City – die Kunst der Straße“ in München.

Bundesjugendspiele 2017 mit neuem Schulrekord

Trotz anfänglichen Nieselregens hielt das Wetter und klärte sich gegen Ende sogar wieder auf. Nach den leichtathletischen Leistungen fand dann der Staffellauf bei strahlendem Sonnenschein statt.

Die Ergebnisse waren überdurchschnittlich, viele Schülerinnen und Schüler erreichten im Vergleich zu den letzten 7 Jahren Bestwerte.

Antonio Vötsch stellte einen neuen Rekord im 1000-Meter-Lauf auf, der beste Wert seit 31 Jahren. Er lief 1000 Meter in  2 Minuten  56 Sekunden. Der letzte Rekord von 1987 war bei 2 Minuten 58 Sekunden (Thomas Obert).

Auch im 50-Meter-Lauf gab es einen neuen Rekord mit 7,1 Sekunden (Lara Gaiser)  im Vergleich zu 7,2 Sekunden 1991 (Stefanie Preißing).

Im 100-Meter-Lauf erreichte Tobias Fimm 11,5 Sekunden im Vergleich zu 11,6 2016 (Marc Rößler).

AMNESTY INTERNATIONAL an der Schule

Die Amnesty-Gruppe der Schule hat sich in diesem Jahr speziell mit der Verfolgung von Kindern in in Afrika, besonders Malawi, befasst, die an Albinismus leiden und daher aus Aberglauben diskriminiert und zum Teil getötet werden. Die Schüler lernten die verschiedenen Aspekte des Problems kennen und suchten gemeinsam nach Lösungen.

Eine direkte Hilfsmöglichkeit ist, die Sachverhalte öffentlch zu machen, zum Beispiel durch einen Briefmarathon an den Präsidenten der Republik Malawi.

Die Zusammenarbeit mit AI entspricht auch dem UNESCO-Profil des Progymnasiums.

Zehntklässler am Progymnasium Bad Buchau sind jetzt Experten für Energie- und Klimaschutz (SZ)

Stecker ziehen schont den Geldbeutel und nützt dem Klimaschutz (von Alexander Speiser, SZ)Bad Buchau sz Die Klassen 10a und 10b des Progymnasiums Bad Buchau haben sich als Energie- und Klimaschutzklassen profilieren können. Projektreferent Hansjörg Wall von der Energieagentur Ravensburg erläuterte den Schülern sehr anschaulich die Folgen des Klimawandels und was jeder Einzelne dazu beitragen kann, Energie einzusparen und die Erderwärmung zu stoppen.

Photo von Alexander Speiser

Donald Trumps angekündigten Ausstieg aus dem Klimaschutzabkommen bezeichnete Hansjörg Wall als eine Katastrophe. Schon jetzt würden ganze Landstriche wie die Insel Bola vor Bangladesch vom Meer verschlungen. Infolge des Klimawandels steige der Meeresspiegel um vier Meter an und vertreibe die Menschen von dort und beraube sie ihrer Lebensgrundlage. Auch die Trockenheit im Nordosten Brasiliens mit Temperaturen über 40 Grad Celsius und mit bis zu 13 Monaten ohne Regen war ein eindringliches Beispiel für die Erderwärmung, die zusätzlich durch Brandrodung noch verstärkt werde.Wenn der Klimawandel weiter so fortschreite wie bisher, sich Länder wie China mit dem höchsten Ausstoß an CO² oder die USA mit dem größten Pro-Kopf-Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases nicht selbst einbremsen, werden in naher Zukunft 84 Länder dieser Erde komplett von der Weltkarte verschwinden, die Landmassen vom Meer überschwemmt werden. Nachvollziehbare Fluchtursachen und Gründe für Wanderungsbewegungen, die auch und gerade Europa treffen werden. Ein jeder Einzelne sei deshalb aufgefordert, in seinem persönlichen Umfeld dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst so weit kommt, appellierte Hansjörg Wall.Der Referent zeigte zunächst auf, woher die Energie kommt und was Energie eigentlich ist. Vom Torfabbau bei Bad Schussenried über Kohle, Erdöl, Gas und Uran schlug er einen Bogen zu den erneuerbaren Energien wie Sonnen- und Windenergie, Wasserkraft und Erdwärme, die auch aus Kostengründen mittlerweile attraktiv sind. Zahlreiche Fördermöglichkeiten und Investitionshilfen seien hier zusätzlich ein Anreiz, aktiv zu werden. Die kostenlose Beratung von Energieagenturen und freien Energieberatern könne jeder nutzen.Den Schülern stellte Wall anhand praktischer Beispiele vor, wo sie selbst Energie einsparen können. So spare ein energieeffizienter Kühlschrank in 15 Jahren rund 430 Euro Stromkosten gegenüber einem weniger sparsamen Billigmodell und bei einer Reise mit dem Flugzeug werde achtmal so viel CO² emittiert wie bei der Bahn. Alleine der Standby-Betrieb aller technischen Geräte in Deutschland mache einen Betrag von vier Milliarden Euro aus und verursache einen Ausstoß von acht Millionen Tonnen Kohlendioxyd.Um es selbst herauszufinden, hatten die Schüler mit den zur Verfügung gestellten Energiezählern bei sich zuhause Messungen vorgenommen und protokolliert. Die Ergebnisse wurden vorgestellt und diskutiert und es zeigte sich, dass in manchem Haushalt durchaus Einsparpotenziale bestehen.Die Schüler konnten sich in der Unterrichtsstunde auch davon überzeugen, dass Energiesparlampen und hier vor allem LED-Leuchten deutlich weniger Energie verbrauchen als die herkömmlichen Glühbirnen und Halogenlampen. Mit einem von der EnBW zur Verfügung gestellten Messgerät maßen sie den Verbrauch der unterschiedlichsten Leuchtmittel und eines Heißluftföns – die Ergebnisse waren beeindruckend. Besonders interessant fanden es die Schüler, als Wall die Oberflächentemperatur die einzelnen Leuchten vorführte. Hier erwiesen sich die alten Glühbirnen als wahre Heizöfen, die nur einen geringen Anteil des Stroms in Licht umwandeln. Das meiste geht als Wärme verloren, muss aber genauso bezahlt werden.

Känguru-Wettbewerb 2017, die strahlenden Sieger

2017 erreichte der Wettbewerb einen neuen Rekord: 906000 Schülerinnen und Schüler von 10950 Schulen nahmen teil. Damit haben sich die Zahlen innerhalb von 10 Jahren mehr als verdoppelt und zeugen von der immer weiter wachsenden Beliebtheit dieses Wettbewerbs. Deutlich gestiegen ist gegenüber 2016 die Zahl der Grundschulen, und auch die Anzahl der Gesamtschulen, IGS und Gemeinschaftsschulen, die den Wettbewerb für sich entdeckt haben, ist wieder gewachsen. Insgesamt kamen 500 neue Schulen im Jahre 2017 neu dazu.