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Zehntklässler am Progymnasium Bad Buchau sind jetzt Experten für Energie- und Klimaschutz (SZ)

Stecker ziehen schont den Geldbeutel und nützt dem Klimaschutz (von Alexander Speiser, SZ)Bad Buchau sz Die Klassen 10a und 10b des Progymnasiums Bad Buchau haben sich als Energie- und Klimaschutzklassen profilieren können. Projektreferent Hansjörg Wall von der Energieagentur Ravensburg erläuterte den Schülern sehr anschaulich die Folgen des Klimawandels und was jeder Einzelne dazu beitragen kann, Energie einzusparen und die Erderwärmung zu stoppen.

Photo von Alexander Speiser

Donald Trumps angekündigten Ausstieg aus dem Klimaschutzabkommen bezeichnete Hansjörg Wall als eine Katastrophe. Schon jetzt würden ganze Landstriche wie die Insel Bola vor Bangladesch vom Meer verschlungen. Infolge des Klimawandels steige der Meeresspiegel um vier Meter an und vertreibe die Menschen von dort und beraube sie ihrer Lebensgrundlage. Auch die Trockenheit im Nordosten Brasiliens mit Temperaturen über 40 Grad Celsius und mit bis zu 13 Monaten ohne Regen war ein eindringliches Beispiel für die Erderwärmung, die zusätzlich durch Brandrodung noch verstärkt werde.Wenn der Klimawandel weiter so fortschreite wie bisher, sich Länder wie China mit dem höchsten Ausstoß an CO² oder die USA mit dem größten Pro-Kopf-Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases nicht selbst einbremsen, werden in naher Zukunft 84 Länder dieser Erde komplett von der Weltkarte verschwinden, die Landmassen vom Meer überschwemmt werden. Nachvollziehbare Fluchtursachen und Gründe für Wanderungsbewegungen, die auch und gerade Europa treffen werden. Ein jeder Einzelne sei deshalb aufgefordert, in seinem persönlichen Umfeld dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst so weit kommt, appellierte Hansjörg Wall.Der Referent zeigte zunächst auf, woher die Energie kommt und was Energie eigentlich ist. Vom Torfabbau bei Bad Schussenried über Kohle, Erdöl, Gas und Uran schlug er einen Bogen zu den erneuerbaren Energien wie Sonnen- und Windenergie, Wasserkraft und Erdwärme, die auch aus Kostengründen mittlerweile attraktiv sind. Zahlreiche Fördermöglichkeiten und Investitionshilfen seien hier zusätzlich ein Anreiz, aktiv zu werden. Die kostenlose Beratung von Energieagenturen und freien Energieberatern könne jeder nutzen.Den Schülern stellte Wall anhand praktischer Beispiele vor, wo sie selbst Energie einsparen können. So spare ein energieeffizienter Kühlschrank in 15 Jahren rund 430 Euro Stromkosten gegenüber einem weniger sparsamen Billigmodell und bei einer Reise mit dem Flugzeug werde achtmal so viel CO² emittiert wie bei der Bahn. Alleine der Standby-Betrieb aller technischen Geräte in Deutschland mache einen Betrag von vier Milliarden Euro aus und verursache einen Ausstoß von acht Millionen Tonnen Kohlendioxyd.Um es selbst herauszufinden, hatten die Schüler mit den zur Verfügung gestellten Energiezählern bei sich zuhause Messungen vorgenommen und protokolliert. Die Ergebnisse wurden vorgestellt und diskutiert und es zeigte sich, dass in manchem Haushalt durchaus Einsparpotenziale bestehen.Die Schüler konnten sich in der Unterrichtsstunde auch davon überzeugen, dass Energiesparlampen und hier vor allem LED-Leuchten deutlich weniger Energie verbrauchen als die herkömmlichen Glühbirnen und Halogenlampen. Mit einem von der EnBW zur Verfügung gestellten Messgerät maßen sie den Verbrauch der unterschiedlichsten Leuchtmittel und eines Heißluftföns – die Ergebnisse waren beeindruckend. Besonders interessant fanden es die Schüler, als Wall die Oberflächentemperatur die einzelnen Leuchten vorführte. Hier erwiesen sich die alten Glühbirnen als wahre Heizöfen, die nur einen geringen Anteil des Stroms in Licht umwandeln. Das meiste geht als Wärme verloren, muss aber genauso bezahlt werden.

Känguru-Wettbewerb 2017, die strahlenden Sieger

2017 erreichte der Wettbewerb einen neuen Rekord: 906000 Schülerinnen und Schüler von 10950 Schulen nahmen teil. Damit haben sich die Zahlen innerhalb von 10 Jahren mehr als verdoppelt und zeugen von der immer weiter wachsenden Beliebtheit dieses Wettbewerbs. Deutlich gestiegen ist gegenüber 2016 die Zahl der Grundschulen, und auch die Anzahl der Gesamtschulen, IGS und Gemeinschaftsschulen, die den Wettbewerb für sich entdeckt haben, ist wieder gewachsen. Insgesamt kamen 500 neue Schulen im Jahre 2017 neu dazu.

Schulkunst 2017: große Erfolge unserer Schüler

Die Schulkunstausstellung 2017 – Thema Bild-Material-Objekt im staatliche Schulamt Biberach wurde am 10.Mai 2017 um 11 Uhr eröffnet. Die Begrüßung übernahmen  Dr. Jürgen Kniep, Amtsleiter Kreiskultur- und Archivamt und Anna Sproll vom Staatlichen Schulamt in Biberach.

Martin Blum, Leiter des ZKIS am Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik (LIS), führte in die Ausstellung ein.

Unsere Schule ist vertreten durch Objekt der Klasse 9a (Papierobjekte nach dem Künstler Frank Stella) und Arbeiten der Klasse 8b (Gipsrelief mit Körperfragmenten)

Auf Regio TV wird ein Beitrag zu der Ausstellung gezeigt.

https://www.regio-tv.de/video_titel,-Schueler-zeigen-im-Landratsamt-Kunstwerke-_vidid,127084.html

Die Steinzeit-AG geht in die nächste Runde

Am 09.05.2017 trafen sich elf steinzeitinteressierte SchülerInnen der Klassen 6a und 6b am Federseemuseum zum ersten Mal in diesem Jahr für die Steinzeit-AG.

Gemeinsam mit Frau Horlacher vom Federseemuseum werden an sechs Terminen die verschiedenen Aspekte des bäuerlichen Lebens am Federsee unter die Lupe genommen: Textilherstellung, Ernährung, Jagd, Feuermachen und Töpferei bilden nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Programm ab.

Heute stand die Getreideverarbeitung im Mittelpunkt: Die SchülerInnen ernteten mit Sicheln, befreiten die Körner von ihrer festen Hülle, übten den Umgang mit einem Worfelkorb und konnten schließlich die Emmerkörner mit einem Granitstein zu Mehl mahlen. „Aus diesem Mehl kann man unbesorgt Brötchen backen“, erklärte Frau Horlacher, „denn der Granit ist so hart, dass wir keine Steinchen vom Abrieb mitessen werden.“ Zwischendurch wurde das Feuermachen mit Feuerstein und Zunder erprobt. Allerdings muss der jungsteinzeitliche Ofen, indem die Schüler sozusagen die Früchte ihrer Arbeit backen konnten, schon über eine Stunde vor Backbeginn angeheizt werden.

Nachdem alle fleißig gearbeitet hatten, gab es am Ende eine kleine Kostprobe aus dem Ofen.

Frankreichfahrt der Klasse 7 – Paris

Rückfahrt

Am letzten Tag in Le Lion d’Angers besuchten die Schüler die Schule von Le Lion d’Angers. Verteilt auf verschiedene Klassen nahmen die deutschen Schüler am Unterricht teil und bemerkten einige Unterschiede zu ihrer Schule in Deutschland. Beispielsweise stellen sich die französischen Schüler zu Schulbeginn nach Klassen geordnet auf dem Pausenhof auf, wo sie von einem Lehrer abgeholt und ins Klassenzimmer gebracht werden. Zudem ist der Pausenhof von einem Zaun umgeben, sodass sich die Schüler erst nach Schulende wieder vom Schulgelände entfernen können.

Am nächsten Tag, dem 11. Mai, mussten sich die deutschen Schüler bereits morgens von ihren Austauschpartnern und ihren Familien verabschieden. Nach der gemeinsamen Woche fiel der Abschied schwer, auch wenn sich die Partner im nächsten Oktober beim Rückaustausch wiedersehen werden. Bei der Rückfahrt ging es nicht sofort bis nach Deutschland, sondern am Nachmittag und Abend wurde die französische Hautstadt Paris besichtigt. Der atemberaubende Blick vom Eiffelturm, die Bootsfahrt auf der Seine, sowie Notre Dame, der Louvre mit seiner Glaspyramide und der Blick auf die Champs-Elysées beeindruckte alle. Nach der Rückfahrt bei Nacht kam die Gruppe müde aber reich an Erfahrungen, neuen Freundschaften und verbesserten Französischkenntnissen in Bad Schussenried und Bad Buchau an.

Welttag des Buches „Ich schenk dir eine Geschichte“

Am 23. April 2017 war es wieder so weit: Deutschlandweit feierten Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest.

Die Schüler der Klassen 5 beschenkt: Alle erhielten von der Buchhandlung Lutz den Roman Henriette Wichs „Das geheimnisvolle Spukhaus“.  Dies war Teil der Kampagne „Ich schenk dir eine Geschichte“.

Insgesamt haben in ganz Deutschland 42.000 Klassen mit rund 1 Million Schülerinnen und Schülern an der Buch-Gutschein-Aktion teilgenommen.

Folgeveranstaltungen sind dieses Jahr:  das literarische Rätsel zum Buch am 22. Mai und der Kreativwettbewerb am 26. Mai.

Dachaufahrt der Klassen 9

„Junge Menschen müssen wissen, welches Leid von Deutschland ausgegangen ist. Sie müssen lernen, wie sie extremistischen Tendenzen entgegentreten können.“

Angela Merkel

Dies ist das Ziel der historischen Exkursion der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 zur Gedächtnisstätte in Dachau, das auch der Programmatik der UNESCO-Schulen im besonderen Maße entspricht, an der sich das Progymnasium orientiert.

Our eighth graders in London

Last day in London: Westminster Abbey

Bilder vom letzten Tag – wir waren in Westminster Abbey, der Tate Gallery und dann in Greenwich. Dazwischen sind wir mit der Gondel über die Themse gefahren.

„Freundschaft ist…… bunt“ – Die Gewinner von „jugend creativ“

„Freundschaft ist…… bunt„ lautet das Thema beim 47. Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Ca. 500 Kinder und Jugendliche aus der Federseeregion folgten dem Aufruf zur Teilnahme und reichten Ihre Wettbewerbsbeiträge bei der Federseebank ein. Aus dieser Vielzahl von Bildern wählte die Jury, bestehend aus Frau Steidinger (Federseegrundschule Alleshausen), Frau Merkle (Progymnasium Bad Buchau), Frau Mayerhofer (Federseeschule Bad Buchau), Frau Schnaitter (Grundschule Oggelshausen) und Frau Krattenmacher (Federseebank) die Ortssieger aus.

Unterschiedliche Sicht auf Rolle der Bundeswehr in Schulen (SZ)

An der Podiumsdiskussion von Pax Christi über Informationsoffiziere im Unterricht vom 18. März nahm auch ein Lehrer des Pro-Gymnasiums Bad Buchau teil.

Riedlingen sz „Schulfrei für die Bundeswehr“ – mit dieser provokanten Fragestellung hatte die katholische Friedensorganisation „Pax Christi“ in die Gemeinschaftsschule eingeladen, um über die Rolle des Militärs an baden-württembergischen Schulen zu diskutieren. Seitdem die Wehrpflicht ausgesetzt ist, kommen vermehrt sogenannte Jugendoffiziere in den Unterricht – dagegen wendet sich Pax Christi.