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Bau eines Steinzeitofens

An zwei Nachmittagen bauten die 5 Teilnehmer der Klassen 8a und 6b (2 Schüler, 3 Schülerinnen) einen stilechten Steinzeitofen nach: nicht nur originalgetreu, sondern funktionstüchtig.

Beim Bau des Ofens folgten die Schüler genau den Anweisungen, damit wirklich ein funktionsfähiger und zugleich steinzeittypischer Ofen entstehen konnte.

Die einzelnen Schritte waren:

1Rechteckige Vertiefung aus dem Boden stechen

2. Baumäste bogenförmig zur Bildung eines Grundgerüstes in den Boden stecken

3, Untergrund mit Baumrinden auslegen; darüber eine Schicht aus Steinen (zur Speicherung der Hitze) und Lehm

4. Konstruktion von Seitenwänden durch Flechten

5. Seitenwände von innen und außen mit Lehm bedecken

6.Decke flechten und anschließend ebenfalls mit Lehm bedecken

Moorochsen und Förderverein spenden Schirme für das Progymnasium

Die Regentaufe erfolgreich bestanden haben die beiden großen gelben Schirme, welche das Progymnasium kürzlich als Spenden erhalten hat, beim diesjährigen Schulfest.
Dieses kann aufgrund fehlender Räumlichkeiten nur im Schulhof stattfinden und ist somit jedes Jahr aufs neue wettertechnisch eine Zitterpartie.

HOPE – Humanitäre Organisation für partnerschaftliche Entwicklung

Die Spenden des diesjährigen Federseelaufs gehen an Einzelprojekte von HOPE e. V. einer gemeinnützigen Organisation für humanitäre Projekte für Kinder und Frauen. Gemeinsam mit den Betroffenen entwickeln die Mitglieder des Vereins auf partnerschaftlicher Ebene die notwendigen Unterstützungsprogramme.

Über die Organisation wie die mögliche Verwendung der Spenden informierte schon vorab im Rahmen eines Vortrags die 2. Vorsitzende des Vereins, Frau Birgit Stolz-Hoffmann. Auch über die Ergebnisse der Investitionen wird der Schulgemeinschaft im Einzelnen berichtet werden.

Die Zusammenarbeit mit HOPE entspricht dem UNESCO-Profil des Progymnasiums.

Mauss-Projekt 2017

Da die Einflüsse der neuen Medien auf die Lebenswelten von Kindern und

Jugendlichen in den letzten Jahren enorm zugenommen haben, fand auch

dieses Schuljahr wieder das sog. „Maus-Projekt“  in der 5. sowie 6.

Jahrgangsstufe statt.

„Unpredictable“ – das Musical der Klassen 9a und b

Magische Traumreise mit Selfies bewiesen! (Textgrundlage Katja Hader, 9b)
Die Schüler der Klassen 9a und b des Progymnasiums Bad Buchau zeigten am Mittwochabend ihr gründlich einstudiertes, originelles und humorvolles Musical: ein turbulentes Gewirr mysteriöser Ereignisse, aus deren Verstrickung sich schließlich ein überraschendes Happy Ending entwickelte.

Der Street-Art auf der Spur – Besuch der 9b bei „Magic City“ in München

Am Donnerstag, den 06.07.2017 besuchte die Klasse 9b mit Frau Merkle und Frau Leutz die Ausstellung „Magic City – die Kunst der Straße“ in München.

Fußballturnier der SMV

Im Anschluss an die Bundesjugendspiele fanden die von der SMV organisierten Fußballspiele der Schüler statt. Tore der Mädchen zählten dabei doppelt. Am Ende gab es ein Finale mit Einzug und der passenden Begleitmusik von Antonios Handy, passend zur „Champions League“ der Schule.

Im Endspiel gewannen die Schüler von Klasse 10a und b mit 4 : 0 gegen die Klasse 7, die ihr Bestes gab, aber wegen des Altersunterschieds schließlich doch unterliegen musste.

Die SMV bedankt sich bei allen Mitspielern und Helfern für die gelungene Veranstaltung, besonders natürlich auch bei den betreuenden Lehrer.

Zehntklässler am Progymnasium Bad Buchau sind jetzt Experten für Energie- und Klimaschutz (SZ)

Stecker ziehen schont den Geldbeutel und nützt dem Klimaschutz (von Alexander Speiser, SZ)Bad Buchau sz Die Klassen 10a und 10b des Progymnasiums Bad Buchau haben sich als Energie- und Klimaschutzklassen profilieren können. Projektreferent Hansjörg Wall von der Energieagentur Ravensburg erläuterte den Schülern sehr anschaulich die Folgen des Klimawandels und was jeder Einzelne dazu beitragen kann, Energie einzusparen und die Erderwärmung zu stoppen.

Photo von Alexander Speiser

Donald Trumps angekündigten Ausstieg aus dem Klimaschutzabkommen bezeichnete Hansjörg Wall als eine Katastrophe. Schon jetzt würden ganze Landstriche wie die Insel Bola vor Bangladesch vom Meer verschlungen. Infolge des Klimawandels steige der Meeresspiegel um vier Meter an und vertreibe die Menschen von dort und beraube sie ihrer Lebensgrundlage. Auch die Trockenheit im Nordosten Brasiliens mit Temperaturen über 40 Grad Celsius und mit bis zu 13 Monaten ohne Regen war ein eindringliches Beispiel für die Erderwärmung, die zusätzlich durch Brandrodung noch verstärkt werde.Wenn der Klimawandel weiter so fortschreite wie bisher, sich Länder wie China mit dem höchsten Ausstoß an CO² oder die USA mit dem größten Pro-Kopf-Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases nicht selbst einbremsen, werden in naher Zukunft 84 Länder dieser Erde komplett von der Weltkarte verschwinden, die Landmassen vom Meer überschwemmt werden. Nachvollziehbare Fluchtursachen und Gründe für Wanderungsbewegungen, die auch und gerade Europa treffen werden. Ein jeder Einzelne sei deshalb aufgefordert, in seinem persönlichen Umfeld dafür zu sorgen, dass es gar nicht erst so weit kommt, appellierte Hansjörg Wall.Der Referent zeigte zunächst auf, woher die Energie kommt und was Energie eigentlich ist. Vom Torfabbau bei Bad Schussenried über Kohle, Erdöl, Gas und Uran schlug er einen Bogen zu den erneuerbaren Energien wie Sonnen- und Windenergie, Wasserkraft und Erdwärme, die auch aus Kostengründen mittlerweile attraktiv sind. Zahlreiche Fördermöglichkeiten und Investitionshilfen seien hier zusätzlich ein Anreiz, aktiv zu werden. Die kostenlose Beratung von Energieagenturen und freien Energieberatern könne jeder nutzen.Den Schülern stellte Wall anhand praktischer Beispiele vor, wo sie selbst Energie einsparen können. So spare ein energieeffizienter Kühlschrank in 15 Jahren rund 430 Euro Stromkosten gegenüber einem weniger sparsamen Billigmodell und bei einer Reise mit dem Flugzeug werde achtmal so viel CO² emittiert wie bei der Bahn. Alleine der Standby-Betrieb aller technischen Geräte in Deutschland mache einen Betrag von vier Milliarden Euro aus und verursache einen Ausstoß von acht Millionen Tonnen Kohlendioxyd.Um es selbst herauszufinden, hatten die Schüler mit den zur Verfügung gestellten Energiezählern bei sich zuhause Messungen vorgenommen und protokolliert. Die Ergebnisse wurden vorgestellt und diskutiert und es zeigte sich, dass in manchem Haushalt durchaus Einsparpotenziale bestehen.Die Schüler konnten sich in der Unterrichtsstunde auch davon überzeugen, dass Energiesparlampen und hier vor allem LED-Leuchten deutlich weniger Energie verbrauchen als die herkömmlichen Glühbirnen und Halogenlampen. Mit einem von der EnBW zur Verfügung gestellten Messgerät maßen sie den Verbrauch der unterschiedlichsten Leuchtmittel und eines Heißluftföns – die Ergebnisse waren beeindruckend. Besonders interessant fanden es die Schüler, als Wall die Oberflächentemperatur die einzelnen Leuchten vorführte. Hier erwiesen sich die alten Glühbirnen als wahre Heizöfen, die nur einen geringen Anteil des Stroms in Licht umwandeln. Das meiste geht als Wärme verloren, muss aber genauso bezahlt werden.

Schulkunst 2017: große Erfolge unserer Schüler

Die Schulkunstausstellung 2017 – Thema Bild-Material-Objekt im staatliche Schulamt Biberach wurde am 10.Mai 2017 um 11 Uhr eröffnet. Die Begrüßung übernahmen  Dr. Jürgen Kniep, Amtsleiter Kreiskultur- und Archivamt und Anna Sproll vom Staatlichen Schulamt in Biberach.

Martin Blum, Leiter des ZKIS am Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik (LIS), führte in die Ausstellung ein.

Unsere Schule ist vertreten durch Objekt der Klasse 9a (Papierobjekte nach dem Künstler Frank Stella) und Arbeiten der Klasse 8b (Gipsrelief mit Körperfragmenten)

Auf Regio TV wird ein Beitrag zu der Ausstellung gezeigt.

https://www.regio-tv.de/video_titel,-Schueler-zeigen-im-Landratsamt-Kunstwerke-_vidid,127084.html

Die Steinzeit-AG geht in die nächste Runde

Am 09.05.2017 trafen sich elf steinzeitinteressierte SchülerInnen der Klassen 6a und 6b am Federseemuseum zum ersten Mal in diesem Jahr für die Steinzeit-AG.

Gemeinsam mit Frau Horlacher vom Federseemuseum werden an sechs Terminen die verschiedenen Aspekte des bäuerlichen Lebens am Federsee unter die Lupe genommen: Textilherstellung, Ernährung, Jagd, Feuermachen und Töpferei bilden nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfangreichen Programm ab.

Heute stand die Getreideverarbeitung im Mittelpunkt: Die SchülerInnen ernteten mit Sicheln, befreiten die Körner von ihrer festen Hülle, übten den Umgang mit einem Worfelkorb und konnten schließlich die Emmerkörner mit einem Granitstein zu Mehl mahlen. „Aus diesem Mehl kann man unbesorgt Brötchen backen“, erklärte Frau Horlacher, „denn der Granit ist so hart, dass wir keine Steinchen vom Abrieb mitessen werden.“ Zwischendurch wurde das Feuermachen mit Feuerstein und Zunder erprobt. Allerdings muss der jungsteinzeitliche Ofen, indem die Schüler sozusagen die Früchte ihrer Arbeit backen konnten, schon über eine Stunde vor Backbeginn angeheizt werden.

Nachdem alle fleißig gearbeitet hatten, gab es am Ende eine kleine Kostprobe aus dem Ofen.