Vorgezogene Weihnachtsferien – Letzter Schultag – Klassenarbeitsplan – Zweiter Corona-Fall am PG

Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebes Kollegium,

wie Sie den Medien entnehmen konnten, hat das Kultusministerium beschlossen, die Weihnachtsferien in diesem Jahr vorzuverlegen. Diese beginnen damit am Mittwoch, den 16.12. 2020 und dauern bis zum 10.01. 2021. Wie es dann im neuen Jahr weiter geht, ist noch unklar. Das Kultusministerium wird erst eine Entscheidung treffen, wenn abzusehen ist, dass die nun getroffenen Maßnahmen wirksam sind und sich dadurch das Infektionsgeschehen verlangsamt. Es ist nicht auszuschließen, dass es auch landesweit Fern- oder Wechselunterricht geben wird. Die Schulen wurden daher gebeten, dies für ihre längere Planung im Blick zu behalten. In jedem Fall wird die Schule Sie über die üblichen Nachrichtenwege (Email, Homepage, DSB) auf dem Laufenden halten.

Folglich wird damit morgen unser letzter regulärer Schultag vor den Weihnachtsferien stattfinden. Auch in diesem Jahr wird es in den letzten beiden Unterrichtsstunden etwas weihnachtlich zugehen, die Klassen und die Lehrkräfte haben sich dazu schon Gedanken gemacht. Außerdem möchten wir die Schülerinnen und Schüler bitten ihre Bücher und Unterrichtsmaterialien, die sie in den Boxen haben, mit nach Hause zu nehmen. Die Lehrkräfte haben heute schon darauf hingewiesen.

Durch die Vorverlegung der Ferien konnte eine Anzahl an Klassenarbeiten nicht mehr geschrieben werden. Die Schulleitung plant, den Zeitraum zur Abgabe der Noten für die Halbjahresinformation um eine Woche zu verschieben, damit nach den Ferien eben diese Woche für das Nachschreiben der Klassenarbeiten zu Verfügung steht. Herr Berdami hat schon begonnen einen Klausurenplan für diese Zeit aufzustellen, der dann, nach Rücksprache mit den Kolleginnen und Kollegen, auch den Schülerinnen und Schülern noch während der Ferien zugesandt wird.

Dass der Zeitpunkt für eine vorgezogene Schulschließung nicht unberechtigt ist, hat unser zweiter Coronafall in Klasse 7 gezeigt. Auch in diesem Fall wurde die Infektion von außen in die Schule getragen mit der Konsequenz, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 in Absonderung begeben müssen. Für alle Beteiligten eine aufregende Situation, auf die man gerne verzichten kann. Unsere Schülerinnen und Schüler und auch die betroffenen Kolleginnen und Kollegen können sich morgen testen lassen und wir hoffen natürlich, dass alle mit einem negativen Befund auf Weihnachten zusteuern können. Auch unsere Nachbarschule, die Federseegemeinschaftschule, wurde erneut von Infektionsfällen betroffen – hier sind es insgesamt vier Klassen die vorübergehend in Quarantäne müssen. Es zeigt sich, dass es nun wirklich an der Zeit ist, der Ausbreitung des Virus energisch entgegen zu treten, die Schulschließung ist dabei ein wichtiger Schritt. Wie ich schon in meinem letzten Anschreiben angemerkt habe: Mit dem ausreichendem Pech, zur falschen Zeit, am falschen Ort, kann es im Moment jeden treffen. Ich hoffe natürlich, dass alle Betroffenen wohlbehalten aus dieser Situation hervorgehen.

Da dies nun der letzte Elternbrief im alten Jahr sein wird, möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, meinen Kolleginnen und Kollegen und unserem Hausmeister und den Reinigungskräften frohe und erholsame Weihnachten und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2021 zu wünschen. Außerdem möchte ich mich herzlich bei allen für die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit in diesem nicht immer ganz einfachen Jahr bedanken.

Auch das kommende Jahr wird wieder mit Herausforderungen an uns herantreten, daran besteht kein Zweifel. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir gemeinsam diese Herausforderung nicht nur annehmen, sondern auch meistern werden, wie in der Vergangenheit auch.
Mit dem Gedicht unserer diesjährigen Weihnachtkarte möchte ich diesen letzten Elternbrief beschließen. Ein Gedicht, das die aktuelle Situation treffender nicht beschreiben kann und Hoffnung auf ein gewohntes Leben und Miteinander macht.

Theodor Fontane

Tröste dich, die Stunden eilen,
und was all dich drücken mag,
auch das Schlimmste kann nicht weilen,
und es kommt ein andrer Tag.

In dem ew ́gen Kommen, Schwinden,
wie der Schmerz liegt auch das Glück,
und auch heitre Bilder
finden ihren Weg zu dir zurück.

Harre, hoffe. Nicht vergebens
Zählest du der Stunden Schlag:
Wechsel ist das Los des Lebens,
und es kommt ein andrer Tag.

Herzliche Grüße,
SD Dr. Matthias Hoffmann Schulleiter
SD Andreas Berdami stlv. Schulleiter
SD Stefan Feyen Abteilungsleiter

Dokument zum Download: 06 Elternbrief SJ 20_21

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